10 Unglaubliche Vorteile von Rosmarinöl für die Haut
Rosmarinuns Officinalis, besser bekannt als Rosmarin, ist ein aus dem Mittelmeerraum stammendes Gewürzkraut, das seit der Antike auch als Heilkraut genutzt wird. Aus seinen Zweigen wird eine kostbares Öl gewonnen, dem zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt werden.
Was es genau mit diesem Heilöl auf
sich hat, verrät der folgende Artikel.
Ätherisches Rosmarinöl
Viele der segensreichen Effekte des
Rosmarinöls konnten inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen werden. Ein
wichtiger Grund für dessen heilende Wirkung sind die reichhaltigen Inhaltsstoffe.
Im Wesentlichen besteht Rosmarin aus ätherischen Ölen, wie zum Beispiel
Campher, Cineol und Carnosol, aber auch Gerbstoff, Glycolsäure, Saponine und
Bitterstoffe kommen in ihm vor. Aufgrund dieser Ingredienzien vermag das Kraut
allerlei Hilfreiches zu bewirken. So wirkt es sich beispielsweise positiv auf
die Gedächtnisleistung aus. Das erbrachte jedenfalls eine 2016 durchgeführte
Studie der britischen Universität Northumbria. Testpersonen, die die
ätherischen Dämpfe des Rosmarinöls eingeatmet hatten, waren anschließend zu
einer 15% höheren Gedächtnisleistung fähig als solche die mit einem Placebo
abgespeist wurden. Für diesen Effekt, der auch bei anderen Heilkräutern wie
Lavendel, Kamille oder Pfferminze nachgewisen werden konnte, ist möglicherweise
der Inhaltsstoff Cineol verantwortlich. Will man sich selbst also etwas Gutes
tun genügt es, einige Tropfen Rosmarinöl in eine Duftlampe zu geben und schon
verbinden sich die gesundheitsförderlichen Wirkungen des Öls mit einem Hauch
von Mittelmeer.
Auch Menschen, die unter
Depressionen, Stimmungsschwankungen oder Schlafstörungen leiden, haben im
Rosmarinöl einen Freund. Denn wie ein weitere Studie zu Tage förderte,
verbesserten sich die Werte der Testpersonen, die mit dem Öl behandelt wurden,
wiederum signifikant gegenüber jenen, die nur ein Placebo erhalten hatten.
Rosmarinöl
Haut
Aber das ist noch nicht alles.
Darüber hinaus wirkt Rosmarinöl
entzündungshemmend und antibakteriell. Dadurch haben es zum Beispiel
Hauterkrankungen wie Akne oder Ekzeme sehr viel schwerer. Und auch zur
Wundheilung trägt Rosmarinöl bei. Denn mithilfe seiner antifungalen Wirkung
werden beispielsweise Fußpilz und Hautpilze erfolgreich den Gar ausgemacht.
In der Wintersaison vermag
Rosmarinöl Erkältungskrankheiten zu bändigen. Bei einer Bronchitis etwa hilft
es, den Oberkörper mit Rosmarinöl einzureiben und das Ganze eine Weile
einwirken zu lassen. Anschließend tritt oft eine signifikante Linderung ein.
Dämpfbäder mit Rosmarinöl zeigen oft dieselbe Wirkung.
Bei alledem ist es schön zu wissen,
dass man Rosmarinöl auch selbst herstellen kann. Zwar bekommt man hochwertiges
Öl auch im Reformhaus. Aber die Herstellung ist nicht schwer und braucht
lediglich etwas Geduld. Will man einen Versuch wagen, benötigt man nur wenige
Zutaten: Da wären 1l hochwertiges Pflanzenöl, bevorzugt kaltgepresstes
Bio-Olivenöl, da dieses besonders gut mit dem Geschmack von Rosmarin harmoniert.
Dazu einige frische Zweige Bio-Rosmarin, am besten wieder aus dem Biomarkt oder
auch aus dem eigenen Garten. Von getrockneten Kräutern sollte man dagegen
lieber Abstand nehmen, da diese durch die Trocknung bereits einen Großteil
ihrer ätherischen Ölse verloren haben. Zu guter Letzt braucht man noch ein paar
Glasflaschen, um das Rosmarinöl später aufbewahren zu können. Hat man alles
zusammen, gibt man einfach ein oder zwei Zweige des Rosmarins in eine der
Flaschen und füllt diese bis oben hin mit Öl auf. Die Flasche verschließt man
sorgfältig und bewahrt sie in einem dunklen und kühlen Ort für ca. 4-6 Wochen
auf. In dieser Zeit werden die Inhaltsstoffe des Rosmarins auf das Öl
übertragen. Ist die Zeit abgelaufen, entfernt man die Zweige aus dem Öl oder
belässt sie auch darin. In letzterem Fall sollte man aber immer wieder Öl
nachgießen, wenn sich die Flasche leert. Zum Kochen kann das Rosmarin mit
weiteren Gewürzen wie zum Beispiel Knoblauch wunderbar verfeinert werden. Dazu
fült man den Knoblauch während der Ziehzeit in die Flasche ein und seiht ihn
anschließend ab. Geht es hauptsächlich um die rosmarinöl
haut und Haarpflege belässt man es am
besten beim reinen Rosmarin. Zu viele andere Gewürze würden nämlich die Haut
reizen oder einen zu intensiven Duft entwickeln, der eher kontraproduktiv
wirkt.
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